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So entwickelte sich der Reit- Zucht- und Fahrverein ”Heideland” e.V.
1963 wurde die ”Sektion Pferdesport Bad Schmiedeberg” mit 10 Mitgliedern gegründet. Sie nutzten 8 Arbeitspferde für ihre reitsportliche Betätigung, die Dank des technischen Fortschrittes nicht mehr so stark in der Landwirtschaft beansprucht wurden.
In den ersten Jahren wurde Wald- und Wiesenreiten betrieben und man beteiligte sich an Umzügen und Volksfesten. Schwerpunkt war anfangs jedoch das Geländefahren.
Ende der 60-er Jahre schloss sich die Pferdesektion Pretzsch der Sektion Pferdesport Bad Schmiedeberg an. Die Qualität des Reitens verbesserte sich.
Ab 1970 spezialisierte sich der Verein auf das Vielseitigkeitsreiten. Das Gelände der Dübener Heide bot sich hierfür an. Von den Mitgliedern wurden viele Werte wie z.B. eine Turnieranlage, Meldestelle, Richterturm, Tribüne, Spring- und Dressurplatz geschaffen.
1976 konnte das Vereinsmitglied Edda Wendt den ersten Meistertitel für den Verein in der Vielseitigkeit erkämpfen.
In den folgenden Jahren konnten die Reiter des Vereins 16 weitere DDR - Meistertitel erringen, unzählbar die Vizemeistertitel und die Platzierungen bei Bezirks- und DDR-Meisterschaften im Spring- und Vielseitigkeitsreiten.
Stolz waren die Reitsportler auf die hervorragenden Pferde, die aus eigener Zucht stammten. So gab es in Korgau über 60 Gespann-, Aufzucht- und Sportpferde, die mit dreißigjähriger Unterstützung der ansässigen LPG gehalten werden konnten.
Am 25.06.1990 gründete sich aus der Sektion der Ländliche Reitverein ”Heideland” Bad Schmiedeberg - Korgau e.V. mit 36 Mitgliedern (derzeit sind es bereits 80 Mitglieder).
Die Reitanlage konnte durch eine Reithalle mit Tribüne und einer zusätzlichen, modernen Stallanlage erweitert werden.
Unser Motto ist ”Der Jugend eine Zukunft durch den Sport ”.
Mit Unterstützung der Gemeinde Korgau und 15 Privatpferdebesitzern ist es dem Verein möglich, nicht nur den betuchten Pferdefreunden, sondern auch einer breiten Masse diesen Sport anzubieten.
Der Verein hat durch seine Erfolge, die sich auch im neuen Verein fortsetzen, einen sehr guten Ruf im Pferdesport, z.B. wurde das Vereinsmitglied Mandy Meier mit ”Stutzer” 1995 Vizelandesmeister. Erfolgreich war auch unser ehemaliges Vereinsmitglied Jürgen Illinger. Er zählt zu den besten Springreitern Sachsen-Anhalts.
Trotz vieler Erfolge ist die Durchführung eines Turnieres der mittleren Leistungsklasse in jedem Jahr (2003 - 45. Veranstaltung) eine neue Herausforderung.
Nur mit Hilfe von sportbegeisterten Sponsoren kann diese Hürde genommen werden.
Der Reitverein konnte im März 2000 seine Sportstätten um ein Vereinsheim mit einem ca. 8 ha großen Umfeld erweitern, welches in den nächsten Jahren um- und ausgebaut werden soll.
Nachdem einige Jahre keine eigenen Fohlen mehr im Verein gezogen wurden, begannen wir im Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit Terra-Mater mit der Aufstellung des Kaltbluthengstes "Markgraf" und der bewährten Stuten Uta und Esta Altmärker zu züchten. Inzwischen sind mehrere große Abfohlboxen und ein geräumiger Laufstall zur Aufzucht der Fohlen entstanden.
Das Vereinsmitglied Siegfried König züchtet bereits seit vielen Jahren erfolgreich Warmblutpferde mit dem Sachsen- Anhaltiner Brandzeichen. Sein jüngster Erfolg ist die 3- jährige Stute Foneda( von Fontainbleau aus der Seda), die beim Freispringchampionat in Prussendorf den 2. Platz erreichte. Zur jüngeren Züchtergeneration zählen Ivonne und Marcel Koch, die 2002 und 2003 den Verein erstmals mit selbst gezogenen Fohlen bereichern.
In der Mitgliederversammlung am 03. Mai 2003 bekam der Verein einen neuen Namen und es wurden Teile der Satzung geändert, so dass wir auch in Zukunft moderne Aktivitäten anbieten können. So wurde mit Terra - Mater der Fördekreis zur Erhaltung des Altmärkischen Kaltblutes gegründet, ein neuer Vorstandsposten - Zuchtwart - mit dazugehöriger Zuchtordnung geschaffen und ein vereinsinternes Jungzüchterteam aufgestellt.
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